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OPTIMIERUNG DER UNTERNEHMENSORGANISATION IST EIN PERMANENTER PROZESS.

Organisationssicherheit: Grundlage für Qualitätsmanagement und Effizienzsteigerung in: Abwasserforum Köln, Fachjournal für Abwassertechnik (11/2004) I Dr. Elci, Adnan

„In einem Schadensfall kann eine Haftung des Unternehmens und der Führungskräfte persönlich wegen eines Organisations- und Führungsverschuldens in Betracht kommen, wenn eine unzulängliche Organisation das Entstehen oder die Ausweitung eines Schadens verursacht hat. Die Praxis zeigt, dass »organisatorische Leckagen« in den Unternehmen meistens unbemerkt entstehen und sich erst mit Hilfe einer gezielten und geeigneten »Dichtheitsprüfung«, d. h. eines Organisationssicherheits-Checks, lokalisieren lassen. Schließlich müssen die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens durchgängig beachtet werden. Aus dieser Sicht bedeutet die Organisationssicherheit eine Risiko- und Schadensminimierung und damit eine Basis für den Unternehmenserfolg. Die entscheidende Frage, wie dieses Ziel kostengünstig und nach Möglichkeit gleichzeitig mit einer Effizienzsteigerung erreicht werden kann, stellt sich in der Praxis öfter. Für den Praktiker sind dabei die konkreten Regelungen zur unmittelbaren Anwendung von besonderem Interesse.“

„Um eine sichere Organisation zu schaffen und damit den Vorwurf eines Organisations- und Führungsverschuldens mit zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen jederzeit abwenden zu können, sind drei Grundvoraussetzungen zu erfüllen“ „1: Organisation: Zweckmäßige Gestaltung von Struktur, Prozessen und Ressourcen zur sachgerechten Aufgabenerfüllung
2: Führung: Sorgfältige und aufgabengerechte Auswahl, Anleitung und Überwachung von Personal und Fremdfirmen
3: Dokumentation: Ausreichende Nachweisführung über wesentliche Organisation, Anlagen, Aufgabenerfüllung und Ereignisse

“Diese Voraussetzungen bilden auch die Grundlage für eine Anerkennung des technischen Sicherheitsmanagements (TSM) nach den technischen Regelwerken der 1000er Reihe (für Gas, Wasser, Strom, Fernwärme und Abwasser) oder des Qualitätsmanagementsystems (QM) nach ISO EN DIN 9001:2000.“

„Sind die Voraussetzungen des TSM und/oder des QM effektiv geschaffen, so ist eine Zertifizierung im Prinzip nicht zwingend. Diese hat allerdings den positiven Nebeneffekt, dass die Kompetenz und die Bemühungen der Mitarbeiter für eine sichere Organisation mit hohem Qualitätsstandard eine offizielle Anerkennung zu erfahren. Das Personal wird dadurch zusätzlich angespornt, den erreichten Standard immer wieder unter Beweis zu stellen bzw. zu entwickeln und damit einen nachhaltigen Beitrag für den Unternehmenserfolg zu leisten.“


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